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Mein Auftritt auf der Kunstmesse STROKE in München

In 2021 ist einiges passiert, aber das für mich persönlich wichtigste Event war die Kunstmesse STROKE in München inklusive deren unerwartetem Ausgang. Hier mein Bericht:


Besucher der STROKE vor meinem Stand
Besucher der STROKE Messe für zeitgenössisch Kunst in München (7–10 Okt 2021) vor meinem Stand

Nach zwei corona-bedingten Verschiebungen war es im Oktober letzten Jahres nun endlich soweit und die STROKE art fair in München öffnete für vier Tage ihre Tore.


Für mich hieß das Premiere im doppelten Sinn, da ich erstens noch nie auf einer Kunstmesse ausgestellt hatte und zweitens zwei Kunstwerke im Gepäck hatte ("Wolf #5 - Ice" und "Deep #1"), die wiederum Ihre eigene Premiere auf der Messe feiern sollten. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass ich sie nicht wieder mit nach Berlin zurück nehmen sollte, aber dazu später mehr.



Über eine Sache habe ich mich am ersten Tag (Donnerstag) besonders gefreut: Nämlich wie herzlich und kollegial die Stimmung unter den Künstlerinnen und Künstlern war. Keine Spur von Konkurrenzdenken oder Neid, sondern ein wirklich freundschaftlicher Umgang von Anfang an.


Das Wochenende bestand dann aus viel Reden, Erklären und Auf- und Abbau und ich war froh, dass ich Gesellschaft und Hilfe von meinem Bruder und meiner Freundin hatte.



Mein Ziel für dieses Wochenende war es, ein Feedback von einem breiteren Publikum zu bekommen und natürlich die Reaktion auf das neue Motiv der Apnoetaucherin zu sehen. So war es ein Highlight für mich, dass mir gleich zwei Besucher*innen erzählten, dass "Deep #1" ihr persönliches Lieblingsbild der Messe ist. Allgemein präsentierte sich das Münchner Publikum sehr gastfreundlich. Einer Besucherin musste ich sogar versprechen im nächsten Jahr "wos mit Bergen" mitzubringen, "da mia ja hier in Minga sand". Fair enough.


Am Sonntagnachmittag kam dann auf einmal Schwung in die Sache: Ein sehr netter Besucher kaufte nach 5 Minuten Gespräch kurzerhand das Kunstwerk "Deep #1" und nahm es direkt mit. Es wird eine große Wand in seinem Tiroler Ferienhaus schmücken. Keine halbe Stunde später erhielt ich einen Anruf von einem Besucher, der am Vortag auf der Messe war und sich erkundigte, ob das Kunstwerk "Wolf #5 - Ice" noch zu haben wäre und ob ich es ihm noch am Abend nach der Messe an seinem Münchner Haus vorbeibringen könnte.

Damit haben beide neuen Werke noch an Ihrem Premierenwochenende einen neue Besitzer gefunden.


Die kleinen roten Aufkleber für die Preisschilder, die symbolisieren, dass das jeweilige Werk bereits verkauft ist, musste ich mir von meinem Nachbarn leihen. Entsprechend meinen bescheidenen Erwartungen für die Messe hatte ich sie zuhause vergessen.


Preisschilder der verkauften Werke
Die zwei Preisschilder der verkauften Werke auf meinem Schreibtisch in Berlin.

Mit einem zufriedenen Lächeln und den zwei Schildern als Andenken im Gepäck verließ ich München und habe noch auf der Heimfahrt beschlossen wiederzukommen.

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